Fraganter

Jugend

Frühling 2021

weiterer Fortschritt

Der Alpenverein steht derzeit mit den zuständigen Behörden im permanenten Kontakt und hofft auf baldmögliche Genehmigung. Das Einlangen der behördlichen Freigaben wird den Zeitpunkt des Baubeginnes bestimmen, darüber kann derzeit noch keine Aussage gemacht werden (Baugeschehen2021 und/oder 2022).

Mitte 2020

Wahl zum Sieger

Aus insgesamt sechs Einreichungen ging die 

Imgang Architekten ZT GmbH als Sieger hervor.

 

Winter 2020 

Report zum Quartal

Winter 2020

Hochdruck im Team

Die Rechte für eine neue Trinkwasserversorgung wurden erworben, die derzeitige Abwasserreinigung einer fachlichen Prüfung unterzogen und Maßnahmenpläne für Bauten und die Seilbahnoptimierung erstellt und bei den Behörden eingereicht. Die Ausschreibung für die Bauprojekte wurde noch vor Jahresende an die Unternehmen versandt.

Das mit der Durchführung der vorbereitenden Arbeiten und einer präzisen Baubegleitung beauftragte Team hat sich in den Wochen und Monaten über viele Hürden gequält, wichtige Voraussetzungen geschaffen und ist über Videokonferenzen gut vernetzt: DI Georg Unterberger, DI Christoph Milborn, DI Simone Selden, Mag. Anja Kogler-Vogl, Dr. Werner Radl, DI Dieter Roth, Mag. Barbara Jandl, Karl Selden

Wenn sie uns mit Ihrer Spende unterstützen möchten, überweisen Sie bitte Ihren Spendenbetrag unter dem Vermerk „Mein Herz schlägt für die Fragant“ auf folgendes Konto: 

Alpenverein Klagenfurt

IBAN: AT51 2070 6000 0014 5748

BIC: KSPKAT2K

Herbst 2019

Architektur-wettbewerb

Basierend auf den Auslobungsunterlagen machten sich insgesamt sechs Architekturbüros an die Arbeit und gestalteten ihre Ideen. Unter der Leitung von DI Mag. Doris Hallama fand dann die Präsentation der Projektvorschläge statt.

Im Herbst 2019 wurde in Zusammenarbeit mit dem Hüttenreferat des österreichischen Alpenvereins ein Architekturwettbewerb ausgelobt. 

herberge

Herbst 2020 

Spendenaufruf

Frühling 2020 

Präsentation der Vorschläge

Bauprojekt: Fraganter Jugendherberge

Unter dem Titel „Mein Herz schlägt für die Fragant“ werden 100 Jahre Geschichte neu geschrieben. Im Jahr 1921 wurde der Bergbau in der Großfragant stillgelegt und schon 1926 konnte der Alpenverein Klagenfurt die Baulichkeiten und Grundstücke pachten und schließlich 1929 käuflich erwerben. Immerhin 3 ha Grund und alle darauf befindlichen bergbaulichen Anlagen und Hütten.

Das Kantinengebäude wurde als Jugendherberge, das Obersteigerhäuschen als Hollerstöckl und die Tischlerei als Hernausstöckl vitalisiert und genützt. Im Jahr 1932 – also vor rd. 90 Jahren - errichtete Dr. Hans Widder – Jugendwart der Sektion – eine „neue“ Jugendherberge auf den Mauern des alten Sägewerkes, die dadurch auch seinen Namen erhielt. 


Die Jugendherberge wurde als Selbstversorgerhütte, platziert in einem der schönsten Almgebiete Österreichs, bald zur erlebnisreichen Marke für Freiheit, Naturerlebnis, Abenteuer, Wanderungen - in Form von Feriencamps. Über 20.000 Kinder und Jugendliche haben hier eine unvergessliche Zeit verbracht und noch heute erinnert sich eine Vielzahl an erste Naturkontakte verbrämt mit Sport, Spaß und Spiel. Ein Großteil der Klagenfurter Bevölkerung, auch älteren Semesters, kommt ins Schwärmen, wenn diese Zeit Revue passiert. 


Die Bausubstanz, technische Einrichtungen, Versorgung und Ableitungen mussten über die Dauer immer wieder optimiert werden. Doch aus der Sicht der Jugendförderung stand der Substanzerhalt nie in Frage. So blieb die Jugendherberge eine nie hinterfragte, dauernde Sparkasse mit gefräßigen Notwendigkeiten. Und doch, als Basis des Klagenfurter Alpenvereins, ein ständiger Lieferant an Mitgliedern, ehrenamtlich Tätigen und Sympathisanten. Wohl – und vor allem auch – der fruchtbare Boden für ehrfurchtsvolle Naturorientierung und Sehnsuchtswollen über alle Berge und alpine Welten. 


Wenn wir heute vor einer längst überholten und stark gefährdeten Baulichkeit stehen, ziehen diese Gedanken durch unsere Köpfe. Aus einer durch Bergbau verwundeten und geschändeten Natur die heute unter hohem Schutz steht, fraßen sich gierige Löcher in ein hilfloses Bergland. Gold, Schwefelkies, Kupferkies – Ziele der Begehrlichkeit. Die Wunden heilen und das Lachen der Kinder ersetzt das Grollen der Bohrhämmer, das Kreischen der Luren. Dass es immer so bleiben möge ist unser aller Wollen. Für und mit der Jugend, deren Glück zu sichern alle Werte dieser Erde übersteigt.

Was wird neu?

Der ausgelobte Architekturwettbewerb brachte einen würdigen Sieger hervor, das Siegerprojekt berücksichtigt moderne Standards und nimmt aktuelle Behördenauflagen vorweg:   Erdgeschoß barrierefrei, Anzahl der Sanitäranlagen, normgerechte Küche, neue Wasserleitung, neue Kläranlagen, thermische Sanierung, modulares Heizsystem. Erweiterung Altbestand mittels Zubaus – Mehrzweckraum für multioptionale Nutzung (Schlechtwetter, Schulung, Spiele, Seminare…). Ein Schlaflager wird mit Schlafinseln (in Summe 20 Kojenbetten inkl. Schlafnischen) ausgestattet, das zweite Lager (16 Betten) behält den offenen Charakter eines typischen Schlaflagers. Teil des behördlich verordneten Brandschutzkonzeptes ist ein über die drei Geschoße verlaufendes Fluchtstiegen-System. Der Betrieb muss ganzjährig uneingeschränkt ermöglicht sein (Wegsanierung, Parkplatz an der Materialseilbahn im Tal usw.) Dazu werden die Unterkünfte der Campleiter wie Holler- und Hernausstöckl ebenfalls durchgehend bewohnbar gemacht. 

Warum wir bauen?

Die Fortführung einer über Jahrzehnte erfolgreiche Jugendeinrichtung wurde von der Behörde mit alsbaldiger Wirkung untersagt. Gravierende Mängel betreffend Brandschutz, Hygiene, Abwasserproblematik, verkeimtes Trinkwasser, negative Küchensituation, fehlende Fluchtwege, problematische Raumordnung, viel zu steile Stiegen.


Es gab und gibt keine Alternativen – für unsere Jugend muss uns diese außerordentliche Anstrengung gemeinsam mit dem Hauptverein und dem Land Kärnten (rd. 2.5 Mio. Euro) als Selbstverständlichkeit gelten. Für den Alpenverein Klagenfurt zeichnet sich eine Finanzierungslücke in der Höhe von ca. € 300.000 ab – diese hoffen wir mit Ihrer Hilfe, mit Ihren Spenden gemeinsam bewältigen zu können. 

Ich bin ein Spender

Wenn sie uns mit Ihrer Spende unterstützen möchten, so überweisen Sie bitte Ihren Spendenbetrag unter dem Vermerk 

„Mein Herz schlägt für die Fragant“ auf folgendes Konto:


Alpenverein Klagenfurt

IBAN: AT51 2070 6000 0014 5748

BIC: KSPKAT2K


Ihre Spende nehmen wir auch gerne persönlich, während unserer Bürozeiten, entgegen. 


Für alle Spendenbeträge ab € 30,00 möchten wir uns gerne bei Ihnen mit einem „Fraganter Survival Spendenarmband“ (survival = überleben) bedanken. Bei einer Spende über 50,00€ erhalten Sie zusätzlich unseren Schlüsselanhänger „mein Herz schlägt für die fragant“. Diese kleinen Dankeschöns wurden von uns vorbereitet und liegen zur persönlichen Abholung während der Bürozeiten bereit bzw. werden per Post zugesendet. Bei Wunsch einer Zusendung bitten wir Sie untenstehendes Formular auszufüllen. 

Presse

Hier finden Sie unser Pressematerial (Pressemitteilungen, Fotos) und bereits erschienene Medienberichte (Clippings) zum Projekt „Fraganter Jugendherberge“.

Diese Website verwendet Cookies. Bitte lesen Sie unsere Datenschutzerklärung für Details.

OK